Schimmel (Küf)
Mold ist ein türkisch-deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2012, bei dem Ali Aydın Regie führte und das Drehbuch schrieb. Aydıns erster Spielfilm feierte seine Weltpremiere in der Internationalen Filmkritikerwoche, einem Rahmenprogramm der 69. Filmfestspiele von Venedig, wo er mit dem Preis „Löwe der Zukunft“ ausgezeichnet wurde. Der Film gewann außerdem Preise bei den Filmfestivals von Thessaloniki und Frankfurt.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Basri, der viele Jahre bei der Staatsbahn arbeitete. Sein Sohn Seyfi wurde während politischer Unruhen, als er Student war, festgenommen und verschwand spurlos. Seitdem fehlt von ihm jede Spur; seine Frau, die den Schmerz nicht mehr ertragen konnte, starb schließlich. Basri zieht sich in sich selbst zurück und schreibt weiterhin regelmäßig, Monat für Monat, Petitionen in der Hoffnung auf eine Antwort der Behörden. Er verliert nie den Glauben daran, dass sein Sohn eines Tages zurückkehren wird.
Ercan Kesal spielt die Hauptrolle des Basri; zum Ensemble gehören außerdem Schauspieler wie Muhammet Uzuner und Tansu Biçer. Mit seinem schlichten Erzählstil behandelt der Film Themen wie Verlust, Warten und die Suche nach Gerechtigkeit und gilt als bemerkenswertes Beispiel des türkischen Independent-Kinos.
| Regisseur | Ali Aydın |
|---|---|
| Produktionsfirma | Yeni Sinemacılık, Motiva Film |
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