Deutschland, die bittere Heimat (Almanya Acı Vatan) (übersetzt)
Deutschland, bittere Heimat ist ein türkisches Filmdrama aus dem Jahr 1979 unter der Regie von Şerif Gören. Die Dreharbeiten fanden unter sehr schwierigen Bedingungen im damaligen Westberlin statt, das durch die Mauer geteilt war. Der von Selim Soydan produzierte Film untersucht das Phänomen der Emigration und die damit verbundene Einsamkeit aus sozialer Perspektive.
Der Film erzählt die Geschichte von Güldane, einer Fabrikarbeiterin in Deutschland, die ihr ganzes Leben dem Sparen gewidmet hat. Als sie im Urlaub ihr Heimatdorf besucht, begegnet sie Mahmut, der davon träumt, in Deutschland zu leben und ihr eine Vernunftehe vorschlägt, um sich dort niederzulassen. Ihre Beziehung in Deutschland schwankt zwischen Entfremdung, Gleichgültigkeit und dem erdrückenden, fast mechanistischen Druck des Arbeitssystems; die Geschichte entfaltet sich als Rebellion gegen dieses System.
Hülya Koçyiğit spielt die Hauptrolle der Güldane; zum Ensemble gehören außerdem Schauspieler wie Suavi Eren. Der Film, der auf Türkisch gedreht wurde und größtenteils in Berlin spielt, ist ein bemerkenswertes Beispiel für das türkische Kino jener Zeit, das sich mit dem Thema Arbeitsmigration auseinandersetzt.
| Regisseur | Şerif Gören |
|---|---|
| Produktionsfirma | Gülşah Film, Fatoş Film |
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