Mein süßes Paprikaland (Tatlı Biber Diyarım) (übersetzt)
Sweet Pepper Land ist ein Spielfilmdrama aus dem Jahr 2013, bei dem Hiner Saleem Regie führte und das Drehbuch schrieb. Die deutsch-französische Koproduktion ist ein mehrsprachiger Film, der hauptsächlich auf Kurdisch gedreht wird, mit Dialogen in Arabisch und Türkisch. Robert Guédiguian fungierte als Produzent.
Die Geschichte spielt in einem abgelegenen Bergdorf im irakischen Kurdistan nach dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein. Baran, ein ehemaliger Peschmerga-Kämpfer, der kürzlich zum Polizisten ernannt wurde, gerät in Konflikt mit Aziz Agha, einem lokalen Machthaber, der seine eigenen Regeln in der Region durchsetzt. Govend, eine junge Frau, die als Lehrerin im Dorf arbeitet, trägt den Konflikt zwischen Tradition und Moderne in sich. Als sich die Wege der beiden kreuzen, entsteht ein gemeinsamer Widerstand gegen Unterdrückung und eine zarte Verbundenheit.
Korkmaz Arslan spielt die Hauptrolle des Baran und Golshifteh Farahani die des Govend. Zum weiteren Ensemble gehören Suat Usta, Mir Murad Bedirxan, Feyyaz Duman und Tarik Akreyî. Der Film wurde 2013 in der Reihe „Un Certain Regard“ der Filmfestspiele von Cannes gezeigt, gewann den Goldenen Hugo für den besten Film beim Chicago International Film Festival, den Spezialpreis der Jury beim Abu Dhabi Film Festival und erhielt Nominierungen für Regie und Schauspiel bei den Asia Pacific Screen Awards.
| Regisseur | Hiner Saleem |
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