Lili Marleen

Film · 1981 · 2 Personen

Rainer Werner Fassbinders westdeutsches Drama von 1981 ist eine freie Adaption der Erinnerungen der Sängerin Lale Andersen, die als Erste den legendären Song Lili Marleen interpretierte; ihre Memoiren trugen den Titel Der Himmel hat viele Farben. Die Geschichte beginnt 1938: Die junge deutsche Sängerin Willie verliebt sich in den jüdischen Komponisten und Dirigenten Robert Mendelsson aus Zürich. Robert arbeitet in einem Kreis, der Juden auf der Flucht vor den Nazis hilft; obwohl Willie bei ihm bleiben möchte, muss sie nach Deutschland zurückkehren. Als das von ihr während der Kriegsjahre interpretierte Lied Lili Marleen auf beiden Fronten zu einem Phänomen wird, steigt Willie zur gefeierten Künstlerin des Landes auf, doch Ruhm und Krieg trennen die beiden Liebenden. Hanna Schygulla in der Hauptrolle wird von Giancarlo Giannini und Mel Ferrer begleitet. Das von Fassbinder gemeinsam mit Joshua Sinclair verfasste Drehbuch entwirft, wie auch Andersens letzter Ehemann Arthur Beul betonte, eine fiktive Erzählung, die sich weit von der wahren Lebensgeschichte entfernt.

RegisseurRainer Werner Fassbinder

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