Granatapfel (Nar) (übersetzt)
Nar ist ein 2011 entstandener türkischer Dramafilm, den Ümit Ünal sowohl schrieb als auch inszenierte. Der in nur fünfzehn Tagen gedrehte Film kam am 23. Dezember 2011 in die Kinos und blieb zehn Wochen lang im Programm. Die Geschichte dreht sich um eine Frau, die ihrer eigenen Gerechtigkeit nachjagt; die Leben von Menschen vier verschiedener Glaubensrichtungen kreuzen sich im selben Haus innerhalb einer nur etwa halbtägigen Zeitspanne in einer einzigen Handlung.
Ünal beschreibt Menschen als einander ähnliche, aber unterschiedliche Wesen, wie die Kerne eines ganzen Granatapfels; er sagt, dass sie, wenn die Bande, die sie zusammenhalten, reißen, auseinanderfallen wie die Kerne einer Frucht, deren Schale aufplatzt. Der Film ist neben Düş Gezginleri und İki Genç Kız einer der wenigen türkischen Produktionen, die lesbische weibliche Figuren in den Mittelpunkt stellen. Die Hauptrollen teilen sich Serra Yılmaz, Erdem Akakçe, İdil Fırat und İrem Altuğ.
| Regisseur | Ümit Ünal |
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