Die tolldreisten Streiche des Marchese del Grillo (Il Marchese del Grillo)
Il Marchese del Grillo ist eine italienische historische Komödie von 1981 unter der Regie von Mario Monicelli. Der italienisch-französische Gemeinschaftsfilm erzählt in einer Laufzeit von etwa 135 Minuten, was einem in Rom lebenden Adligen widerfährt; in der Hauptrolle ist Alberto Sordi zu sehen, der die Titelfigur spielt. Die Produktion, die im Ausland auch als „The Marquis of Grillo“ gezeigt wurde, verbindet Historienfilm und Satire.
Die Geschichte spielt zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts im Rom der Zeit von Papst Pius VII. Im Mittelpunkt steht der scherzliebende Adlige Onofrio del Grillo. Die Figur ist von den im Volk kursierenden Erzählungen über den echten Onofrio del Grillo inspiriert, der im achtzehnten Jahrhundert lebte. Im Film gehen del Grillos Streiche bis zu einem Punkt, an dem auch der Papst ins Spiel kommt. Neben Sordi gehören Paolo Stoppa, Flavio Bucci, Leopoldo Trieste, Marina Confalone, Marc Porel, Camillo Milli, Riccardo Billi und Pietro Tordi zur Besetzung.
Das Drehbuch ist die gemeinsame Arbeit von Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi und Monicelli. Der Film lief im Wettbewerb der 32. Internationalen Filmfestspiele Berlin, und Monicelli erhielt 1982 den Silbernen Bären für die beste Regie. Die Produktion wurde außerdem mit zwei David-di-Donatello-Preisen für die beste Ausstattung und die besten Kostüme ausgezeichnet. Der einprägsame Satz des Films Io sò io, e voi non siete un cazzo, also „Ich bin, der ich bin, und ihr seid gar nichts“, stammt aus einem Sonett von Belli aus dem Jahr 1831.
| Regisseur | Mario Monicelli |
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Besetzung
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Alberto Sordi
Sal Borgese
Paolo Stoppa
Caroline Berg
Riccardo Billi
Flavio Bucci
Camillo Milli
Cochi Ponzoni
Marc Porel
Pietro Tordi
Leopoldo Trieste
Giorgio Gobbi
Isabelle Linnartz
Tommaso Bianco
Marina Confalone





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