Michel Galabru
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Michel Galabru

Synchronsprecher · mit 93 gestorben

Profil

Altermit 93 gestorben
Geburtsdatum27. Oktober 1922
GeburtsortSafi, Fas
Gestorben4. Januar 2016
BerufSynchronsprecher, Synchronsprecher, Drehbuchautor, Theaterschauspieler, Filmschauspieler
SternzeichenSkorpion
AusbildungLycée Saint-Louis-de-Gonzague; Conservatoire national supérieur d'art dramatique
ÖdülleriCésar En İyi Erkek Oyuncu (1977); Molière En İyi Erkek Oyuncu (2008); Sanat ve Edebiyat Nişanı Komandörü; Ulusal Liyakat Nişanı Büyük Subayı
BabasıPaul Galabru
KardeşiMarc Galabru
KinderJean Galabru, Emmanuelle Galabru

Michel Galabru — Biografie

Michel Louis Edmond Galabru (27. Oktober 1922 in Safi, Französisches Protektorat Marokko – 4. Januar 2016 in Paris) war ein französischer Film- und Theaterschauspieler. In seiner rund siebzig Jahre umspannenden Karriere wirkte er in mehr als zweihundertfünfzig Filmen mit und wurde zu einem der bekanntesten Gesichter der französischen Komödienfilme.

Nachdem er in Paris am Lycée Saint-Louis-de-Gonzague seine Schulbildung erhalten hatte, trat er in das Conservatoire national supérieur d'art dramatique ein und schloss dort mit dem ersten Preis ab. Von 1950 bis 1957 war er sieben Jahre lang festes Ensemblemitglied der Comédie-Française. Seine Verbindung zur Bühne riss nie ab; in späteren Jahren übernahm er die Leitung des Théâtre Montmartre-Galabru sowie des Théâtre de Dix Heures und inszenierte auch Theaterstücke.

Seinen ersten auffälligen Durchbruch im Film hatte er mit La Guerre des boutons von Yves Robert, einem der Kassenerfolge des Jahres 1962. Einem breiten Publikum bekannt machte ihn dann der 1964 entstandene Film Le Gendarme de Saint-Tropez; die Rolle des Hauptwachtmeisters Gerber, die er zusammen mit Louis de Funès spielte, führte er auch in den fünf Fortsetzungsfilmen der Reihe fort. Von diesem Zeitpunkt an wurde er zu einem der ständig präsenten Namen der französischen Komödienfilme; er arbeitete regelmäßig mit Regisseuren wie Jean Girault, Jean-Pierre Mocky, Georges Lautner, Bertrand Blier und Claude Zidi zusammen. Er spielte in vielen beliebten Komödien wie Le Viager, Le Grand Bazar, Flic ou Voyou, Papy fait de la résistance, La Cage aux folles und Les Sous-doués mit; mit de Funès traf er auch in L'Avare erneut zusammen. Bekannt ist auch, dass er aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in zahlreichen minderwertigen Komödien mitspielte.

Auch seine dramatischen Interpretationen fanden ebenso großen Anklang; L'Ibis rouge, Le Choix des armes, Subway, Kamikaze und Uranus sind Produktionen, die diese Seite seines Talents zeigen. Seine Darstellung des im 19. Jahrhundert lebenden Serienmörders Joseph Bouvier in Bertrand Taverniers Film Le Juge et l'Assassin brachte ihm 1977 den César als bester Hauptdarsteller ein. 1986 wurde er für Subway und 1991 für Uranus für den César als bester Nebendarsteller nominiert. In der letzten Phase seiner Karriere wirkte er in Produktionen wie Asteriks ve Oburiks Sezar'a Karşı, Bienvenue chez les Ch'tis und Pıtırcık mit.

Auf der Bühne spielte er neben Boulevardkomödien auch Texte von Molière, Jean Anouilh und vor allem des von ihm besonders geschätzten Marcel Pagnol. 2008 wurde er für seine Leistung in dem Stück Les Chaussettes-Opus 124 mit dem Molière-Preis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Dank seiner Soloshow Le Cancre, in der er humorvoll auf seine eigene Karriere zurückblickte, blieb er fast bis zu seinem Tod auf der Bühne. Galabru, Komtur des Ordre des Arts et des Lettres und seit 2013 Großoffizier des Ordre national du Mérite, ist der Sohn von Paul Galabru, der Bruder von Marc Galabru und der Vater der Schauspieler Jean Galabru und Emmanuelle Galabru. Am 4. Januar 2016 verstarb er im Alter von 93 Jahren in Paris.

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