Monsieur Klein
Monsieur Klein gilt als französisch-italienische Koproduktion von Joseph Losey aus dem Jahr 1976, ein Mysterydrama; Quellen nennen als Genre auch Drama und Kriminalfilm. Die Hauptrolle spielt Alain Delon, der auch einer der Produzenten des Films ist. Das Drehbuch begann Costa-Gavras, Franco Solinas vollendete es. Der Film wurde 1976 bei den Filmfestspielen von Cannes erstmals gezeigt und trat bei den 29. Festspielen um die Goldene Palme an; der Preis ging an Taxi Driver. In Frankreich kam er am 27. Oktober 1976 in die Kinos. Der 123 Minuten lange Film fand Berichten zufolge bei der Kritik breiten Anklang; bei der Verleihung 1977 gewann er drei César, für den besten Film, die beste Regie (Losey) und die beste Ausstattung (Alexandre Trauner), und Delon wurde als bester Darsteller nominiert.
Die Geschichte spielt im besetzten Frankreich, in Paris. Ihr Held Robert Klein ist ein Kunsthändler, der offenbar kein Jude ist. Weil er denselben Namen trägt wie ein jüdischer Mann, wird er mit ihm verwechselt und kann seine Identität nicht beweisen. Diese Ungewissheit treibt ihn in die Mühlen des Holocaust. Die Erzählung hat eine kafkaeske Atmosphäre. Jeanne Moreau ist als Florence zu sehen, ebenso Michael Lonsdale; Juliet Berto, Suzanne Flon, Massimo Girotti, Michel Aumont, Jean Bouise und Gérard Jugnot spielen ebenfalls im Film mit.
| Regisseur | Joseph Losey |
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