Michael Lonsdale
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Michael Lonsdale

Schauspieler · mit 89 gestorben

Profil

Altermit 89 gestorben
Geburtsdatum24. Mai 1931
GeburtsortParis
Gestorben21. September 2020
BerufSchauspieler, Fernsehschauspieler, Filmschauspieler, Theaterschauspieler, Autor
SternzeichenZwillinge
UyrukFransız-İngiliz
Tam AdıMichael Edward Lonsdale Crouch
KünstlernameMichel Lonsdale
Ölüm YeriParis, Fransa

Michael Lonsdale — Biografie

Michael Lonsdale (mit vollem Namen Michael Edward Lonsdale Crouch; * 24. Mai 1931 in Paris; † 21. September 2020 in Paris) war ein französisch-britischer Schauspieler, Autor und Maler. Der Künstler, der sowohl die französische als auch die britische Staatsbürgerschaft besaß, wurde bis 1977 in Filmen als Michel Lonsdale geführt und war vor allem in französischsprachigen Produktionen unter diesem Namen bekannt. In Kino, Fernsehen und auf der Theaterbühne wirkte er in über 180 Produktionen mit.

Seine Laufbahn begann Mitte der 1950er Jahre und dauerte mehr als ein halbes Jahrhundert bis zu seinem Tod. In den 1960er und 1970er Jahren arbeitete er mit den führenden Regisseuren des französischen Kinos; er wirkte in François Truffauts Stolen Kisses (1968), Luis Buñuels The Phantom of Liberty (1974) und Marguerite Duras' India Song (1975) mit. In denselben Jahren spielte er auch in Produktionen wie Mr. Klein (1976). Seine Verbundenheit mit dem Theater verlor er nie; neben der Schauspielerei führte er dort auch Regie.

Internationalen Ruhm erlangte er mit Rollen in englischsprachigen Produktionen. In dem Film The Day of the Jackal von 1973 verkörperte er den stellvertretenden Polizeichef Claude Lebel, in dem James-Bond-Film Moonraker von 1979 den Bösewicht Hugo Drax. Es folgten die Rollen des Abtes in The Name of the Rose (1986) und des Dupont d'Ivry in The Remains of the Day (1993). Im Laufe seiner Karriere übernahm er immer wieder Geistlichenrollen.

In den 2000er und 2010er Jahren arbeitete er weiter; er war in Steven Spielbergs Münih (2005), Alejandro Amenábars Agora (2009) und Manoel de Oliveiras Gebo and the Shadow (2012) zu sehen. Für die Rolle des Trappistenmönchs in dem 2010 entstandenen Film, der in der Türkei unter dem Titel Tanrılar ve İnsanlar lief, gewann er den César als bester Nebendarsteller; in derselben Kategorie wurde er zwei weitere Male nominiert. Zu den ihm zuteilgewordenen Ehrungen zählen auch der Globes-de-Cristal-Preis, die Medaille der Stadt Paris und der Prix Marguerite Duras. Özgür Adamlar (2011) gehört zu seinen späten Filmen, die in der Türkei gezeigt wurden.

Neben der Schauspielerei lieh er seine Stimme Hörspielen und zahlreichen Hörbüchern; so sprach er Texte wie Nietzsches Ainsi parlait Zarathoustra und die Konfuzius-Sammlung Confucius - Entretiens du maître avec ses disciples. Auch mit der Malerei beschäftigte er sich. Am 21. September 2020 starb er im Alter von 89 Jahren in seiner Geburtsstadt Paris.

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Filmografie / Projekte

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