Die freien Menschen (Free Men)
„Freie Männer“ (Originaltitel: „Les Hommes libres“) ist ein französisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2011, geschrieben und inszeniert von Ismaël Ferroukhi. Der von Pyramide Productions produzierte Film spielt im von Deutschland besetzten Paris während des Zweiten Weltkriegs und schildert den Beitrag der Maghreb-Muslime zur französischen Résistance und ihre Rolle beim Schutz der Juden, basierend auf einer weitgehend unbekannten Geschichte.
Im Zentrum des Films steht die Wandlung von Younes Ben Daoud, einem jungen, arbeitslosen Algerier, der seinen Lebensunterhalt auf dem Schwarzmarkt verdient. Nach seiner Verhaftung willigt er ein, die Pariser Moschee auszuspionieren, um dem Gefängnis zu entkommen. Durch seine Begegnungen mit dem algerischen Sänger Salim Halali in der Nähe der Moschee und die Schutzbemühungen der Moschee, die unter anderem die Beschaffung gefälschter muslimischer Ausweispapiere für Juden umfassten, wechselt Younes die Seiten und entwickelt sich allmählich von einem ahnungslosen Immigranten zu einem echten Widerstandskämpfer.
In den Hauptrollen des Films sind Tahar Rahim (bekannt aus „Ein Prophet“) und Michael Lonsdale als Si Kaddour Benghabrit, der Vorsteher der Moschee, zu sehen; Mahmoud Shalaby und Lubna Azabal spielen ebenfalls mit. Die Musik stammt von Armand Amar. Der Film feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes 2011 und wurde anschließend in Frankreich und Belgien veröffentlicht. Obwohl er von realen historischen Persönlichkeiten inspiriert ist, bemängeln Kritiker die dramaturgische Freiheit, mit der er einige Ereignisse darstellt.
| Regisseur | Ismaël Ferroukhi |
|---|---|
| Produktionsfirma | Pyramide Productions |
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