Frauen und Wölfe (The Wolves)
„Die Wölfe“, ursprünglich „Uomini e lupi“ (dt. „Die Wölfe“), ist ein italienisches Filmdrama aus dem Jahr 1956. Regie führten Giuseppe De Santis und Leopoldo Savona, zwei prominente Vertreter des italienischen Neorealismus. Das Drehbuch stammt von Tonino Guerra, Cesare Zavattini, Gianni Puccini, Elio Petri und De Santis selbst. Produziert wurde der Film von Titanus, die Musik komponierte Mario Nascimbene.
Die Geschichte spielt in einem Bergdorf nahe L’Aquila in den Abruzzen, einer Region Mittelitaliens. Zwei junge Jäger, die sich für jeden erlegten Wolf eine Belohnung erhoffen, riskieren ihr Leben in der schneereichen und gefährlichen Gegend. Das Interesse des einen an der Frau des anderen, Teresa, schürt Spannungen zwischen ihnen und löst tragische Ereignisse aus. Der Kampf ums Überleben, Leidenschaft und Eifersucht verflechten sich inmitten der rauen Natur.
Mit Silvana Mangano, Yves Montand und Pedro Armendáriz in den Hauptrollen sowie Irene Cefaro und Guido Celano in weiteren Rollen spiegelt der Film, dessen Handlung in einer armen ländlichen Umgebung spielt und der den Konflikt zwischen Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellt, die Merkmale des italienischen Realismus jener Zeit wider.
| Regisseur | Giuseppe De Santis, Leopoldo Savona |
|---|---|
| Produktionsfirma | Titanus |
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