Violette Nozière
Violette Nozière ist ein 1978 entstandenes biografisches Kriminaldrama aus französisch-kanadischer Koproduktion unter der Regie von Claude Chabrol. Der Film beruht auf einem realen Fall, der sich Anfang der 1930er Jahre in Frankreich ereignete: In der auf dem gleichnamigen Buch von Jean-Marie Fritère basierenden Geschichte wirkt die achtzehnjährige Violette (Isabelle Huppert) nach außen wie die Tochter einer gewöhnlichen Familie, führt nachts jedoch ein anderes Leben und geht Beziehungen mit deutlich älteren Männern ein. Die Geschichte der jungen Frau, die beschuldigt wird, ihre Eltern vergiftet zu haben, um an das Familienerbe zu gelangen, wird vor dem gesellschaftlichen Hintergrund der Zeit als psychologisches Porträt erzählt.
In den Hauptrollen stehen Huppert Stéphane Audran, Jean Carmet und Bernadette Lafont zur Seite. Isabelle Huppert gewann für diese Rolle 1978 beim Filmfestival von Cannes die Auszeichnung als beste Darstellerin.
| Regisseur | Claude Chabrol |
|---|---|
| Produktionsfirma | Cinévidéo |
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