Die zwei Leben der Veronika (Véronique’in İkili Yaşamı)
„Das Doppelleben der Veronika“ (Originaltitel: „La double vie de Véronique“) ist ein französisch-polnisch-norwegisches Filmdrama aus dem Jahr 1991 unter der Regie von Krzysztof Kieślowski. Kieślowski schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Krzysztof Piesiewicz; es war sein erster Film, der zumindest teilweise außerhalb Polens gedreht wurde. Der Film ist in Französisch und Polnisch und wurde in Krakau, Clermont-Ferrand und Paris gedreht.
Der Film erzählt die Geschichte zweier junger Frauen, die am selben Tag geboren wurden und aufwachsen, ohne voneinander zu wissen, aber durch eine geheimnisvolle Intuition verbunden sind: Weronika, eine polnische Chorsängerin, und Véronique, eine französische Musiklehrerin. Beide werden von Irène Jacob verkörpert. Als Weronika während eines Konzerts auf der Bühne stirbt, wird die weit entfernte Véronique von einem tiefen, unerklärlichen Verlustgefühl überwältigt und beschließt, ihre Gesangskarriere aufzugeben. Der Film, der Themen wie Identität, Liebe und menschliche Intuition auf poetische Weise behandelt, lässt das Übernatürliche bewusst unerklärt.
Der Film, der als Vorläufer von Kieślowskis berühmter „Drei Farben“-Trilogie gilt, besticht durch die fesselnde Kameraführung von Sławomir Idziak und die Musik von Zbigniew Preisner. Er gewann 1991 bei den Filmfestspielen von Cannes den FIPRESCI-Preis und den Preis der Ökumenischen Jury, und Irène Jacob wurde für ihre Leistung als Beste Schauspielerin ausgezeichnet.
| Regisseur | Krzysztof Kieślowski |
|---|---|
| Produktionsfirma | Canal+ |
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