Der letzte Tango in Paris (Paris'te Son Tango)
Ein erotisches französisch-italienisches Filmdrama von 1972 unter der Regie von Bernardo Bertolucci, das die Geschichte eines trauernden mittelalten amerikanischen Hoteliers namens Paul, dessen Ehefrau Suizid begangen hat, und der jungen Pariserin Jeanne erzählt, die kurz davor steht, ihn zu heiraten. Das Paar trifft sich zufällig in derselben Wohnung, die sie mieten möchten, und geht eine namenlose sexuelle Beziehung ein, mit der Bedingung, sich gegenseitig nie ihre Namen oder ihr Leben außerhalb zu erzählen. Während dieser Zeit setzt Jeanne ihre Hochzeitsvorbereitungen mit ihrem Verlobten Tom, dem Dokumentarfilmer, fort, während Paul mit seinem Schmerz kämpft. Mit der Zeit führen Unterschiede in den Erwartungen und Charakteren der beiden Liebenden diese Anordnung in einen Konflikt. Die Hauptrollen spielen Marlon Brando, Maria Schneider und Jean-Pierre Léaud.
Der Film verursachte aufgrund seiner expliziten Szenen und besonders der umstrittenen Vergewaltigungsszene bei seiner Veröffentlichung einen internationalen Skandal und wurde in vielen Ländern zensiert. In den Vereinigten Staaten erhielt er zunächst eine X-Bewertung; 1981 folgte eine gekürzte R-Version, und 1997 wurde der ursprüngliche Schnitt als NC-17 eingestuft. Trotz all dieser Kontroversen war der Film ein großer Kassenerfolg, bescherte Bertolucci eine Oscar-Nominierung als Regisseur und Brando eine als Schauspieler und ließ Brandos verblassenden Stern neu erglänzen.
| Regisseur | Bernardo Bertolucci |
|---|---|
| Produktionsfirma | Produzioni Europee Associati |
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