Mein Onkel aus Amerika (Mon oncle d'Amérique)
Mon oncle d'Amérique (englisch My American Uncle, in der Türkei Amerikalı Amcam) ist ein französischer Film von Alain Resnais aus dem Jahr 1980. Der Film stellt eine tragikomische Erzählung den Ideen von Henri Laborit gegenüber, dem französischen Chirurgen, Neurobiologen, Philosophen und Schriftsteller. Die Produktion gewann bei den 33. Filmfestspielen von Cannes den Grand Prix.
Die Handlung beruht auf der Verflechtung der Leben dreier Menschen, die nichts voneinander wissen. Laborit vertritt nach seiner Theorie aus dem Bereich der Verhaltenswissenschaften die Ansicht, dass sich Menschen und Mäuse in Situationen wie Überleben, Kampf und Niedergeschlagenheit sozial gleich verhalten und dass die Begriffe Belohnung und Strafe auf beiden Seiten gleichermaßen wirken. Die Geschichten der drei Figuren liefern Daten, an denen diese Behauptung geprüft wird. Den Fabrikdirektor René Ragueneau spielt Gérard Depardieu, die Schauspielerin Janine Garnier Nicole Garcia und den Politiker Jean Le Gall Roger Pierre; Nelly Borgeaud ist Arlette Le Gall. In der Besetzung werden außerdem Pierre Arditi, Danielle Darrieux, Jean Gabin, Jean Marais und Laborit selbst genannt. Die Frage, ob das Leben am Ende dem Professor recht geben wird, tritt als zentrale Neugier des Films hervor.
Das Drehbuch schrieb Jean Gruault; der Film, bei dem auch Laborit als Drehbuchautor genannt wird, dauert etwa zwei Stunden. Er enthält sowohl farbige als auch schwarz-weiße Bilder.
| Regisseur | Alain Resnais |
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Besetzung
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Jean Marais
Max Vialle
Gérard Depardieu
Nicole Garcia
Pierre Arditi
Henri Laborit
Danielle Darrieux
Jean Gabin
Roger Pierre
Albert de Médina
Alexandre Rignault
Bernard Malaterre
Brigitte Roüan
Catherine Frot
Catherine Serre


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