Miele
Miele ist ein italienisch-französisches Drama aus dem Jahr 2013, der erste Film der Schauspielerin Valeria Golino als Regisseurin. Auf Türkisch ist er auch als Bal bekannt. Der Film erzählt vom Leben einer jungen Frau, die todkranken Patienten beim Sterben hilft. Er wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 2013 in der Sektion Un Certain Regard gezeigt, erhielt Lob der Ökumenischen Jury und wurde für den LUX-Filmpreis nominiert. Jasmine Trinca gewann für diese Rolle den Nastro d'Argento als beste Hauptdarstellerin.
Irene (Jasmine Trinca) lebt allein in einem Haus an der Meeresküste, nicht weit von Rom. Ihr Vater und ihr Freund glauben, sie sei Studentin; tatsächlich aber hilft Irene unter dem Decknamen Miele Menschen auf dem Sterbebett, ohne Schmerzen zu sterben. Nachdem sie einem neuen Kunden die tödliche Dosis verabreicht hat, erfährt sie, dass Herr Grimaldi (Carlo Cecchi) in Wirklichkeit ein recht gesunder Mann ist, der sein Leben nur beenden will, weil er am Leben keine Freude hat. Daraufhin unternimmt Irene alles, um keinen Anteil an diesem Suizid zu haben. In der Besetzung sind außerdem Libero De Rienzo (Rocco), Vinicio Marchioni (Stefano) und Iaia Forte.
Das Drehbuch schrieben Golino, Francesca Marciano und Valia Santella gemeinsam; der Film ist eine freie Adaption des Romans Vi perdono von Mauro Covacich, der 2009 unter dem Pseudonym Angela Del Fabbro erschien. An der Produktion ist Rai Cinema beteiligt. Der auf Italienisch gedrehte Film dauert etwa 96 Minuten und entstand mit einem Budget von 1,65 Millionen Euro.
| Regisseur | Valeria Golino |
|---|---|
| Produktionsfirma | Rai Cinema |
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Besetzung
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Jasmine Trinca
Iaia Forte
Carlo Cecchi
Vinicio Marchioni
Libero De Rienzo
Valeria Bilello
Roberto De Francesco
Gianluca Di Gennaro
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