Grain – Weizen (Buğday)
Wheat ist ein dystopisches Science-Fiction-Drama aus dem Jahr 2017, geschrieben und inszeniert von Semih Kaplanoğlu. Die Koproduktion zwischen der Türkei, Frankreich und Deutschland zeichnet sich durch ihre Schwarzweiß-Fotografie und die englische Originalfassung aus. Der Film wirft einen Blick in die nahe Zukunft, geprägt von Dürre, Hungersnot, Massenmigration und einer Krise durch genmanipuliertes Saatgut. Dabei thematisiert er unter anderem den ökologischen Kollaps und das Verhältnis der Menschheit zur Natur.
Die Geschichte folgt Professor Erol Erin, einem Experten für Saatgutgenetik, der in einer Stadt lebt, die durch magnetische Mauern vor Einwanderern geschützt ist. Konfrontiert mit einer unerklärlichen genetischen Krise, die die landwirtschaftlichen Felder der Stadt bedroht, begibt sich Erol auf eine Reise jenseits der Mauern, um seinen Kollegen Cemil Akman zu finden, der eine Dissertation über ähnliche Krisen verfasst hat. Diese Reise wird sein gesamtes Weltbild grundlegend verändern.
Jean-Marc Barr spielt Erol Erin und Ermin Bravo Cemil Akman in den Hauptrollen; zum weiteren Ensemble gehören Grigoriy Dobrygin und Cristina Flutur. Der Film wurde von Kaplanoğlus eigener Firma Kaplan Film produziert und entstand in Zusammenarbeit mit Heimatfilm, Sophie Dulac Productions, The Chimney Pot und Arte France Cinéma. Die Dreharbeiten fanden in Detroit, verschiedenen deutschen Städten sowie in Konya, Aksaray und Kappadokien statt. „Wheat“ feierte seine Weltpremiere 2017 auf dem Sarajevo Film Festival.
| Regisseur | Semih Kaplanoğlu |
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