Kerem Yılmazer
Schauspieler · mit 58 gestorben
Profil
| Alter | mit 58 gestorben |
|---|---|
| Geburtsdatum | 2. Februar 1945 |
| Geburtsort | Denizli |
| Gestorben | 20. November 2003 |
| Beruf | Schauspieler, Filmschauspieler, Fernsehschauspieler |
| Sternzeichen | Wassermann |
| Bürgerlicher Name | Muhittin Kerem Yılmazer |
| Ausbildung | Ankara Üniversitesi Hukuk Fakültesi |
| Ehepartner | Göksel Kortay |
Kerem Yılmazer — Biografie
Muhittin Kerem Yılmazer (* 2. Februar 1945 in Denizli; † 20. November 2003 in Istanbul) war ein türkischer Schauspieler, Synchronsprecher und Sänger. In seiner fast vierzig Jahre umspannenden Laufbahn arbeitete er in einem weiten Feld, das von der Theaterbühne über Yeşilçam-Filme und Fernsehserien bis zur türkischen Synchronisation ausländischer Produktionen reichte.
Er schloss ein Studium an der juristischen Fakultät der Universität Ankara ab, übte den Anwaltsberuf wegen seiner künstlerischen Neigung jedoch nicht aus. In den 1960er und 1970er Jahren war er als Sänger tätig; 1976 erschien seine Single Ah Sen Sen Sen / Hayat Boş. Im Rahmen seiner Schauspiellaufbahn war er auch an den Istanbuler Stadttheatern engagiert.
Im Kino spielte er ab Anfang der 1970er Jahre regelmäßig. In dem Film Yaralı Kurt (1972) verkörperte er Sabri, in Lütfi Ömer Akads Gelin (1973) Veli. In den folgenden Jahren war er in Produktionen wie Hababam Sınıfı Tatilde (1977), Hasret Sancısı (1983), Yoksul (1986), Yarın Yarın (1987), Sözde Kızlar (1990) und Zor Baba (2000) zu sehen; in Yoksul spielte er Kerim, in Yarın Yarın Oktay Caner und in dem Film Kızım ve Ben (1988) die Figur des Kenan.
Im Fernsehen wirkte er in Serien wie Kavanozdaki Adam (1987), Üç Kişilik Dünya (1993), Sevginin Gücü (1994), Mirasyediler (1995), Taksim - Sarıyer (1997), Pembe Panjurlu Ev (2001) und Çekirdek Aile (2002) mit. Zu seiner Filmografie zählen auch die türkischen Fassungen ausländischer Produktionen wie 101 Dalmaçyalı (1961), İyi, Kötü ve Çirkin (1966) und Mac Kennan'ın Altınları (1969).
1979 heiratete er die Schauspielerin, Synchronsprecherin und Dozentin Göksel Kortay. Am 20. November 2003 kam er im Alter von 58 Jahren bei der zweiten der an jenem Tag in Istanbul verübten Bombenanschläge ums Leben.
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Filmografie / Projekte
- 1972 Verwundeter Wolf (Yaralı Kurt) (übersetzt) (Sabri)
- 1973 Ilyas' Schwiegertochter (Gelin)
- 1973 Die Braut (Gelin) (übersetzt) (Veli)
- 1977 Die Hababam-Klasse hat Ferien (Hababam Sınıfı Tatilde) (übersetzt)
- 1986 Arm (Yoksul) (übersetzt)
- 1987 Morgen, morgen (Yarın Yarın) (übersetzt) (Oktay Caner)
- 1987 Der Mann im Glas (Kavanozdaki Adam) (übersetzt)
- 1994 Sevginin Gücü
- 1995 Die verschwenderischen Erben (Mirasyediler) (übersetzt)
- 2002 Kernfamilie (Çekirdek Aile) (übersetzt)



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