Tonguç Yaşar
Film-director · mit 87 gestorben
Profil
| Alter | mit 87 gestorben |
|---|---|
| Geburtsdatum | 1. Januar 1932 |
| Geburtsort | İstanbul |
| Gestorben | 15. Dezember 2019 |
| Beruf | Film-director, Caricaturist |
| Sternzeichen | Steinbock |
Tonguç Yaşar — Biografie
Tonguç Yaşar (geb. 1932 in Istanbul; gest. 15. Dezember 2019 in Istanbul) war ein türkischer Karikaturist und Zeichentrickfilmregisseur.
Seine Grund- und Mittelschulzeit verbrachte er in Istanbul. Mit der Karikatur begann er 1952; seine erste Karikatur erschien im selben Jahr in der Zeitschrift Hür Adam. Er zeichnete wöchentliche Karikaturen für die Zeitschriften Akbaba, Dolmuş, Tef, Taş Karikatür und Yön sowie tägliche Karikaturen für die Zeitung Vatan. Mit seinen Neuerungen in der Karikatur und seinen kraftvollen, schlichten Linien gilt er als einer der bedeutenden Künstler der türkischen Karikatur. Einen Teil seiner Karikaturen versammelte er 1969 in einem Album mit dem Titel Sülüname. Seine Zeichnungen wurden im Ausland veröffentlicht, und er erhielt Preise bei internationalen Wettbewerben.
Neben der Karikatur widmete er sich dem Zeichentrickfilm. Für seinen Film „Amentü Gemisi Nasıl Yürüdü“ erhielt er 1972 beim Filmwettbewerb „Goldener Kokon“ in Adana den Sonderpreis der Jury. 1973 bestand derselbe Film die Vorauswahl des 9. Internationalen Trickfilmfestivals von Annecy, an dem 30 Länder mit 600 Filmen teilnahmen, und wurde damit der erste türkische Zeichentrickfilm, der dort zur Vorführung zugelassen wurde. Beim Wettbewerb der TRT-Preise für Kultur, Kunst und Wissenschaft gewann er mit dem Zeichentrickfilm „Yaşa Don Kişot“ den zweiten Preis, außerdem erhielt er beim 1. Internationalen Filmfest des Darüşşafaka-Kinoklubs den Preis für den besten Film.
Beim vom Kulturministerium veranstalteten Nasreddin-Hodscha-Trickfilmwettbewerb gewann er den ersten Preis und drehte für das Ministerium zwei Nasreddin-Hodscha-Filme. Er schuf 16 kurze Zeichentrickfilme, darunter vor allem „Balina ile Mandalina“ nach Fazıl Hüsnü Dağlarca und „Topal Martı“ nach Sait Faik. Außerdem gestaltete er Filmvorspänne.
Kommentare (0)