Letzter Besuch (Son Bulusma)
Son Buluşma (mit seinem englischen Titel The Last Meeting) ist ein türkischer Dokumentarfilm unter der Regie von Nesli Çölgeçen, der auch das Drehbuch schrieb. Der 2007 gedrehte Film erreichte 2008 das Publikum. Sein Thema sind die Erinnerungen und der Alltag von drei der letzten überlebenden Zeitzeugen des türkischen Befreiungskrieges (1919-1923), nämlich der alten Veteranen Ömer Küyük, Veysel Turan und Yakup Satar.
Die Erzählung ist um die Reise des aus Çorum stammenden „Schützen Ömer“ aufgebaut. Ömer beginnt, indem er seinen Kommandeur Mustafa Kemal Atatürk im Anıtkabir in Ankara besucht; dann geht er seine Waffenbrüder besuchen: In Konya ist der „Sanitäts-Gefreite Veysel“, in Eskişehir der „Kavallerist Yakup“. An den Drehtagen 2006 ist Ömer Küyük 106, Veysel Turan 105 und Yakup Satar 108 Jahre alt. Die drei erinnern sich gemeinsam an die Kriegszeit und verabschieden sich voneinander. Im Verlauf des Films erstreckt sich die Route zwischen Ankara, Konya und Eskişehir.
Alle drei Veteranen starben kurz nach den Dreharbeiten; deshalb konnte keiner von ihnen die Premiere sehen, die am 14. November 2008 in Ömer Küyüks Heimatstadt Çorum veranstaltet wurde. Während Çölgeçen den Film vorbereitete, kannte er einen weiteren Veteranen des Krieges nicht, den pensionierten Oberst Mustafa Şekip Birgöl. Als Birgöl am 11. November 2008 im Alter von 105 Jahren in Istanbul starb, galt er als der letzte Veteran des Krieges.
| Regisseur | Nesli Çölgeçen |
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