Gang of Four
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Die Viererbande (Gang of Four)

Film · 1989–1990 · 1 Personen

„Gang of Four“, ursprünglich „La bande des quatre“ betitelt, ist eine französisch-schweizerische Koproduktion aus dem Jahr 1989 unter der Regie von Jacques Rivette. Das Drehbuch stammt von Rivette und Pascal Bonitzer, produziert wurde der Film von Martine Marignac. Der in französischer Sprache gedrehte Film vereint Drama und Mysterium und verwendet Musik, die von Werken Claudio Monteverdis inspiriert ist. Er lief im Wettbewerb der 39. Internationalen Filmfestspiele Berlin und erhielt dort eine lobende Erwähnung.

Die Geschichte dreht sich um junge Frauen, die in einer Pariser Vorstadt eine Wohnung teilen und Schauspielunterricht in der Stadt nehmen. Die Kurse werden von Constance geleitet, einer ehemaligen Schauspielerin, die absolute Loyalität von ihren Schülerinnen verlangt und sie mit ihrer harschen Kritik in einem Zustand ständiger Unsicherheit hält. Eine unterschwellige Unruhe entsteht, als eine der Mitbewohnerinnen auszieht, und nimmt eine neue Wendung, als ein mysteriöser Mann jeder der Frauen einzeln begegnet. Hinter den widersprüchlichen Aussagen des Mannes verbirgt sich eine polizeiliche Untersuchung, die einen Schlüssel zu Beweisen gegen einen Richter liefert.

Rivette verwischt bewusst die Grenzen zwischen Probenszenen und Realität und verwebt die Themen Schauspiel, Rollenspiel und Täuschung. Zur Besetzung gehören Bulle Ogier als Constance, Benoît Régent als Thomas sowie Fejria Deliba, Laurence Côte, Bernadette Giraud, Inês de Medeiros, Nathalie Richard und Irène Jacob als Marina.

RegisseurJacques Rivette
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Besetzung

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