Metin Erksan
Filmregisseur · mit 83 gestorben
Profil
| Alter | mit 83 gestorben |
|---|---|
| Geburtsdatum | 1. Januar 1929 |
| Geburtsort | Çanakkale |
| Gestorben | 4. August 2012 |
| Sterbeort | İstanbul, Türkiye |
| Beruf | Filmregisseur, Drehbuchautor, Kunsthistoriker, Journalist |
| Sternzeichen | Steinbock |
Metin Erksan — Biografie
Metin Erksan, mit vollem Namen İsmail Metin Erksan (1. Januar 1929, Çanakkale – 4. August 2012, Istanbul), ist einer der führenden Regisseure des türkischen Kinos; er ist auch als Drehbuchautor und Kunsthistoriker bekannt. Nach dem Pertevniyal-Gymnasium absolvierte Erksan das Studium der Kunstgeschichte an der Universität Istanbul, schrieb ab 1947 Filmkritiken und debütierte 1952 mit Aşık Veysel'in Hayatı als Regisseur.
Erksan, der die Probleme der ländlichen Bevölkerung mit Literaturverfilmungen auf die Leinwand brachte, gilt zusammen mit Halit Refiğ als einer der Wegbereiter des Verständnisses eines „nationalen Kinos" im türkischen Film. Der Regisseur, der 1964 in Berlin mit Susuz Yaz den Goldenen Bären gewann, wurde 1968 mit dem Film Kuyu auch beim Adana-Filmfestival ausgezeichnet. Zur Filmografie Erksans, der rund vierzig Filme inszenierte, gehören auch Yılanların Öcü, Acı Hayat, Sevmek Zamanı und Kadın Hamlet.
Erksans Vermächtnis bleibt auch Jahre nach seinem Tod lebendig: Acı Hayat aus dem Jahr 1962 wurde 2026 in einer restaurierten Fassung beim 45. Internationalen Filmfestival Istanbul gezeigt, während seine Verfilmung von Necati Cumalıs Susuz Yaz im selben Jahr als Serie auf die Bildschirme gebracht werden soll.
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