Katja Riemann
Komponist · 62 Jahre alt
Profil
| Alter | 62 Jahre alt |
|---|---|
| Geburtsdatum | 1. November 1963 |
| Geburtsort | Kirchweyhe |
| Beruf | Komponist, Sänger, Filmschauspieler, Autor |
| Sternzeichen | Skorpion |
Katja Riemann — Biografie
Katja Hannchen Leni Riemann (* 1. November 1963 in Kirchweyhe) ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin und Autorin. Riemann, die im niedersächsischen Kirchweyhe, einem Ortsteil von Weyhe bei Bremen, geboren wurde, wuchs als Kind zweier Lehrer auf. Neben ihrer langen Laufbahn in Kino und Fernsehen war sie auch in den Bereichen Musik und Kinderliteratur tätig; außerdem war sie UNICEF-Botschafterin.
Nach dem Abitur ging sie nach Hamburg, um Musik und Theater zu studieren. Ihre Schauspielausbildung erhielt sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und an der Otto-Falckenberg-Schule.
Ihren Durchbruch hatte sie 1987 mit der sechsteiligen Fernsehproduktion Sommer in Lesmona; im Jahr darauf war sie in der Serie Der Fahnder zu sehen, und 1990 steigerte sie ihre Bekanntheit mit dem zehnteiligen Regina auf den Stufen. In den Filmen Maybe... Maybe Not von 1994 sowie Talk of the Town und Over My Dead Body von 1995 verkörperte sie Figuren wie Monika Krauss und Rita Hauser. 1997 erreichte sie mit der Rolle der Emma Moor in Katja von Garniers Film Bandits ein breites Publikum.
In Balzac: A Life Of Passion von 1999 spielte sie Laure d'Abrantès. Für ihre Leistung in dem von Margarethe von Trotta inszenierten Film Güller Sokağı gewann sie bei den Filmfestspielen von Venedig die Coppa Volpi als beste Darstellerin. 2004 verkörperte sie in dem Film Bibi Blocksberg and the Secret of the Blue Owls Barbara Blocksberg und in Agnes and His Brothers Signe Tschirner.
In den folgenden Jahren wirkte sie in Produktionen wie Ben Öteki Kadınım (2006), Kan ve Çikolata (2007), Türkisch für Anfänger (2012), Ausgerechnet Sibirien (2012), Coming In (2014), in dem sie Berta spielte, Look Who's Back (2015), Kayıp Hatıralar (2015) und Eski Kocam(ız) (2017) mit; 2025 kehrte sie mit Evet, Hayır, Belki ins Fernsehen zurück. Ihre eigentliche Bekanntheit beim jungen Publikum verdankt sie jedoch der Rolle der Schuldirektorin Gudrun Gerster in der Reihe Fack ju Göhte; dieselbe Figur spielte sie in allen drei Filmen Fack ju Göhte (2013), Fack ju Göhte 2 (2015) und Fack ju Göhte 3 (2017).
Im Bereich Musik veröffentlichte sie 2000 das Album Nachtblende und die Single Hier und jetzt; sie wirkte an den Aufnahmen Rilke Projekt: Überfließende Himmel (2004) und Jahreszeiten - Die Stimme des Libanon (2013) mit und las zahlreiche Hörbücher. 1999 veröffentlichte sie ein Kinderbuch, das ihre ältere Schwester illustrierte. Den Deutschen Filmpreis gewann sie sowohl als beste Hauptdarstellerin als auch als beste Nebendarstellerin; außerdem erhielt sie Auszeichnungen wie das Bundesverdienstkreuz, den Askania Award und den Berliner Bären und wurde beim Europäischen Filmpreis als beste Darstellerin nominiert. In ihrem Privatleben war sie mit Peter Sattmann verheiratet; ihre Tochter Paula Riemann arbeitet ebenfalls als Schauspielerin.
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Filmografie / Projekte
- 1995 Stadtgespräch (Talk of the Town)
- 1995 Nur über meine Leiche (Over My Dead Body)
- 1999 Balzac – Ein Leben voller Leidenschaft (Balzac)
- 2004 Agnes und seine Brüder (Agnes and His Brothers)
- 2004 Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen (Bibi Blocksberg and the Secret of the Blue Owls)
- 2010 Die Grenze (The Frontier)
- 2012 Türkisch für Anfänger
- 2014 Ankunft (Coming In) (übersetzt)
- 2015 Fack ju Göhte 2
- 2017 Fack ju Göhte 3
- 2025 Sie sagte vielleicht (She Said Maybe) (übersetzt)
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