İsmet Üstekin
Schauspieler · geb. 1946
Profil
| Geburtsdatum | 1946 |
|---|---|
| Geburtsort | İstanbul |
| Beruf | Schauspieler |
İsmet Üstekin — Biografie
İsmet Üstekin ist ein Künstler, der sich nicht auf ein einziges Feld beschränken lässt: Er spielte auf der Bühne und vor der Kamera, machte die Fotografie zum Beruf und wandte sich dann der Malerei zu. Während er mit Theater- und Seriendarstellung ein breites Publikum erreichte, hinterließ er mit der von ihm selbst entwickelten Technik „Fotores“ auch in der bildenden Kunst eine eigene Spur.
Die erste Phase seiner Karriere ist das Theater. Nachdem er von 1968 bis 1971 an der Theaterschule des LCC Language and Culture Center ausgebildet worden war, spielte er ab 1971 in vielen Ensembles; darunter sind das Dormen Tiyatrosu, das Ali Poyrazoğlu Tiyatrosu, das Gülriz Sururi-Engin Cezzar Tiyatrosu, das Devekuşu Kabare Tiyatrosu, das Şan Tiyatrosu, die Bakırköy Belediye Tiyatroları und das Tiyatro İstanbul. Vor die Kamera trat er nach 1973 und wirkte in mehr als dreißig Produktionen mit: Üç Yaman Bakire (1975), Sipsevdi (1977), Belene (1987), Suyun Öte Yanı (1991), Tatlı Kaçıklar (1996), Ihlamurlar Altında (2005), Sihirli Annem (2005), Sır Gibi (2007) und Dinle Neyden (2008) sind Stationen dieses Weges; seine zeitlich späteste Kinofilmrolle war Şenlikname: Bir İstanbul Masalı (2010).
Üstekin, der die Fotografie 1975 zum Beruf machte, malte ab 1982 in Öl und Pastell und eröffnete mit diesen Arbeiten vierzehn Einzelausstellungen; er nahm auch an Gruppenausstellungen teil. Die Methode, mit der er seine selbst aufgenommenen Fotos in Gemälde verwandelte, nannte er „Fotores“ und eröffnete seine erste Fotores-Ausstellung in Istanbul in der Galeri Arkeopera. 1968 heiratete er die Schauspielerin Sevil Barutçu; die Ehe dauerte bis 1984.
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