İlhan Mimaroğlu
Komponist · mit 86 gestorben
Profil
| Alter | mit 86 gestorben |
|---|---|
| Geburtsdatum | 11. März 1926 |
| Geburtsort | İstanbul |
| Gestorben | 17. Juli 2012 |
| Sterbeort | Manhattan, Amerika Birleşik Devletleri |
| Beruf | Komponist, Musiker |
| Sternzeichen | Fische |
İlhan Mimaroğlu — Biografie
İlhan Kemaleddin Mimaroğlu (* 11. März 1926 in Istanbul; † 17. Juli 2012 in Manhattan, New York) war ein türkisch-amerikanischer Komponist elektronischer Musik, Musikschriftsteller und Produzent. Er war der Sohn des Architekten Mimar Kemaleddin Bey, dessen Porträt die 20-Lira-Banknote ziert.
1945 schloss er das Galatasaray-Gymnasium ab, 1949 die juristische Fakultät in Ankara; anschließend ging er mit einem Rockefeller-Stipendium nach New York. An der Columbia University studierte er Musikwissenschaft bei Paul Henry Lang und Komposition bei Douglas Moore; in den 1960er Jahren arbeitete er am Columbia-Princeton Electronic Music Center mit Vladimir Ussachevsky, zeitweise auch mit Edgard Varèse und Stefan Wolpe.
Er war als Produzent bei Atlantic Records tätig und gründete 1971 sein eigenes Label Finnadar Records. Im selben Jahr entstand mit dem Trompeter Freddie Hubbard das Antikriegsalbum Sing Me a Song of Songmy; er produzierte Charles Mingus' Alben Changes One und Changes Two und wirkte an der Musik zu Fellinis Satyricon (1969) mit. 1971 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium, 2012 starb er an einer Lungenentzündung. Der Dokumentarfilm Mimaroğlu, der seine Geschichte mit seiner Frau Güngör Mimaroğlu erzählt, wurde 2021 gezeigt.
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