Henri Storck

Filmregisseur · mit 92 gestorben

Profil

Altermit 92 gestorben
Geburtsdatum5. September 1907
GeburtsortOstende
Gestorben17. September 1999
BerufFilmregisseur, Drehbuchautor, Hochschullehrer, Schauspieler
SternzeichenJungfrau

Henri Storck — Biografie

Henri Storck (5. September 1907, Ostende – 17. September 1999, Uccle) war ein belgischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler, der als eine der Gründerfiguren des belgischen Dokumentarfilms gilt. Misère au Borinage, den er 1933 gemeinsam mit Joris Ivens drehte, handelt vom Leben der Bergarbeiter in der Region Borinage und wurde trotz Zensur in vielen Ländern zu einem der Meilensteine des sozial engagierten Kinos. 1938 gründete er zusammen mit André Thirifays und Pierre Vermeylen das Königliche Belgische Filmarchiv.

Neben seiner Regiearbeit war Storck auch als Schauspieler in zwei bedeutenden Filmen der Kinogeschichte zu sehen: in Jean Vigos Zéro de conduite (1933) in der Rolle eines Priesters und in Chantal Akermans Jeanne Dielman, 23 quai du Commerce, 1080 Bruxelles (1975) als Kunde. Während seiner gesamten Laufbahn war er auch akademisch tätig und erhielt die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Brüssel.

1959 gehörte er der Jury des 1. Internationalen Filmfestivals Moskau an. Storck, der über sechzig Filme realisierte, gilt als Wegbereiter der belgischen Dokumentarfilmschule und hat nachfolgende Regiegenerationen, darunter auch die Brüder Dardenne, beeinflusst.

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Filmografie / Projekte

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