Corinna Harfouch
Theaterschauspieler · 71 Jahre alt
Profil
| Alter | 71 Jahre alt |
|---|---|
| Geburtsdatum | 16. Oktober 1954 |
| Geburtsort | Suhl |
| Beruf | Theaterschauspieler, Filmschauspieler, Synchronsprecher, Schauspieler |
| Sternzeichen | Waage |
Corinna Harfouch — Biografie
Corinna Harfouch (Geburtsname Corinna Meffert) ist eine deutsche Schauspielerin, die am 16. Oktober 1954 in Suhl in Thüringen zur Welt kam, das damals zur DDR gehörte. Harfouch, die auf der Theaterbühne, im Kino und als Sprecherin arbeitet, wirkte im Laufe ihrer Karriere in über hundert Kino- und Fernsehproduktionen mit und wurde für zahlreiche ihrer Rollen ausgezeichnet.
Harfouch, die als Tochter eines Lehrers geboren wurde, verbrachte ihre ersten Schuljahre in Großenhain und absolvierte anschließend in Dresden eine Ausbildung als Krankenschwester. Zur Schauspielerei fand sie über ihr Studium von 1978 bis 1981 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Nach ihrem Abschluss begann sie am Theater zu arbeiten und wirkte im Laufe der Zeit in zahlreichen Bühnenproduktionen mit.
Ihren Durchbruch im Kino hatte sie Ende der 1980er Jahre. In dem Film Die Schauspielerin von 1988 verkörperte sie Maria Rheine, im selben Jahr wirkte sie in Yasemin mit. Es folgten Pestalozzis Berg von 1989, Der Tangospieler von 1991 und Das Versprechen von 1994; in diesen Filmen gab sie den Figuren Juliette Benoit, Elke und Sophie Sellman Leben. Mit Das Mambospiel von 1998 und Fandango von 2000 wurde sie im Laufe der 1990er Jahre zu einer gefragten Darstellerin des deutschen Kinos.
Internationale Bekanntheit erlangte sie mit der Rolle der Magda Goebbels in dem 2004 entstandenen Film Çöküş; im selben Jahr spielte sie auch in C(r)ook. 2006 war sie in den Filmen Temel Parçacıklar und Koku: Bir Katilin Hikâyesi zu sehen; in den folgenden Jahren wirkte sie in Produktionen wie Berlin Calling (2008), Finsterworld (2013) und Lara (2019) mit. Im Fernsehen war die Schauspielerin in den Serien Deutschland 83 und Deutschland 89 zu sehen, mit ihrer Stimme wirkte sie an Aufnahmen wie Schlumperwald und andere Geschichten mit. Im Laufe ihrer Karriere gewann sie Auszeichnungen wie den Deutschen Filmpreis, den Bayerischen Fernsehpreis und den Goldenen Ochsen und wurde beim Europäischen Filmpreis als beste Darstellerin nominiert; sie ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.
In ihrem Privatleben war sie mit dem Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek verheiratet. Aus dieser Ehe hat sie zwei Söhne, Johannes und Robert Gwisdek; Robert Gwisdek arbeitet ebenfalls als Schauspieler. Ihre Schwester ist Catherine Stoyan.
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Filmografie / Projekte
- 1988 Yasemin (film)
- 1988 Die Schauspielerin (The Actress)
- 1989 Pestalozzis Berg (Pestalozzi's Mountain)
- 1991 Der Tangospieler (The Tango Player)
- 1994 Das Versprechen (The Promise)
- 1994 Abschied von Agnes (Farewell to Agnes)
- 1997 Knockin’ on Heaven’s Door (Knockin' on Heaven's Door)
- 1998 Das Mambospiel (The Big Mambo)
- 2000 Fandango – Members Only (Fandango)
- 2004 Der Untergang (Çöküş)
- 2004 Basta – Rotwein oder Totsein (C(r)ook)
- 2004 Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen (Bibi Blocksberg and the Secret of the Blue Owls)
- 2006 Elementarteilchen (Atomised)
- 2012 Tatort: Die Ballade von Cenk und Valerie (Tatort: Die Ballade von Cenk und Valerie) (übersetzt)
- 2017 Fack ju Göhte 3
- 2021 Ruhe! Hier stirbt Lothar

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