Aslı Özge
Foto: Wikimedia Commons · Kurt Jansson · CC BY-SA 4.0

Aslı Özge

Filmregisseurin · geb. 1975

Profil

Geburtsdatum1975
GeburtsortIstanbul
BerufFilmregisseurin, Drehbuchautorin, Filmeditorin, Filmproduzentin

Filmografie / Projekte

Aslı Özge — Biografie

Aslı Özge ist eine Filmemacherin, die zwischen der Türkei und Deutschland arbeitet, ihre Filme selbst schreibt und inszeniert und bei den meisten auch die Produktion oder den Schnitt übernimmt. Bekannt wurde sie mit ihrem ersten Langfilm Köprüdekiler; ihr jüngster Film Faruk hatte bei den 74. Internationalen Filmfestspielen Berlin seine Weltpremiere und erhielt den FIPRESCI-Preis.

Sie studierte an der Marmara-Universität Film und Fernsehen; der in ihrer Studienzeit gedrehte Kurzfilm Capital C wurde auf vielen Festivals gezeigt und gewann Preise. Nach dem Abschluss ließ sie sich in Berlin nieder und studierte Philosophie. Nach Kurzfilmen und dem Dokumentarfilm Hesperos'un Çömezleri wurde Biraz Nisan (2003), eine Koproduktion mit dem deutschen Fernsehen, ihr erster Langfilm, der in der Türkei jedoch nicht gezeigt wurde. Der eigentliche Durchbruch kam 2009/2010 mit Köprüdekiler; der Film teilte sich beim Adana Altın Koza Film Festivali den Preis für den besten Film. Danach folgten Hayatboyu (2013) und Ansızın (2016).

In den folgenden Jahren wandte sie sich mit der bei der Berlinale uraufgeführten Miniserie Karanlık Şehir (2020) dem Fernsehen zu; sie arbeitet weiter an Projekten, die Koproduktionsförderung aus Europa erhalten. Ihre Filme wurden mit aktuellen türkischen Themen wie Stadterneuerung und dem Kampf des Einzelnen besprochen.

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