Achteinhalb (8½)
In dieser italienisch-französischen Koproduktion aus dem Jahr 1963 stellt Federico Fellini den berühmten Regisseur Guido Anselmi (Marcello Mastroianni) in den Mittelpunkt, der mit seinem neuen, überwiegend science-fiction-lastigen Projekt einfach nicht vorankommt. Guido, der seine berufliche Begeisterung verloren hat, kann selbst in dem Kurstädtchen, in das er sich zurückzieht, weder seiner Frau noch seiner Geliebten Carla, seinem Produzenten oder seinen Mitarbeitern entkommen; die Geschichte wechselt fließend zwischen seinem gewöhnlichen Alltag und den Bildern, die in seinem Kopf aufsteigen. Diese Visionen, die von seiner Kindheit über seine Vergangenheit in der Kirchenschule, die Erinnerung an eine am Strand tanzende Frau, eine traumhafte Harems-Szene bis hin zu imaginären Begegnungen mit seiner verstorbenen Familie reichen, visualisieren die kreative Krise des Regisseurs. Neben Claudia Cardinale verkörpern Anouk Aimée, Sandra Milo, Rossella Falk und Barbara Steele die Frauenfiguren in Guidos Umfeld. Die Zahl im Filmtitel verweist auf die Anzahl der Werke, die Fellini bis zu diesem Zeitpunkt signiert hatte. Das Werk, das sich durch die Schwarz-Weiß-Bilder von Gianni Di Venanzo, die Musik von Nino Rota und die Kostüm- und Bühnenbildentwürfe von Piero Gherardi auszeichnet, gewann zwei Oscars und zählt heute zu den angesehensten Beispielen der Filmgeschichte.
| Regisseur | Federico Fellini |
|---|---|
| Produktionsfirma | Cineriz |
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